Ratgeber · 4 Min. Lesezeit

Whitening-Zahnpasta: Was sie kann – und was nicht

Abrieb, Farbstoffe, RDA-Wert: So wählen Sie die richtige Zahnpasta.

Elena UlmDentalhygienikerin · Gründerin von Dental Beauty · 19.10.2026
Zahnpasta und Zahnbürste auf hellem Hintergrund

Kurz gesagt

Whitening-Zahnpasta entfernt vor allem oberflächliche Verfärbungen – meist mit Putzkörpern, die den Zahn stärker abreiben. Einige Pasten erzeugen zusätzlich einen optischen Effekt. Die Grundfarbe des Zahns verändern sie nicht. Die Bundeszahnärztekammer rät von regelmäßigem Gebrauch ab.

So wirkt Whitening-Zahnpasta

Die meisten Whitening-Zahnpasten arbeiten mechanisch: Feine Putzkörper reiben Beläge und eingelagerte Farbstoffe ab. Das kann Zähne, die durch Kaffee oder Tee nachgedunkelt sind, etwas heller wirken lassen. Manche Pasten setzen zusätzlich auf einen optischen Effekt – etwa mit dem blauen Farbpigment Blue Covarine, das sich als dünner Film auf die Zähne legt und sie kurzfristig weißer erscheinen lässt. Eine echte Bleichwirkung haben Zahnpasten kaum: Kosmetische Produkte dürfen in der EU höchstens 0,1 % Wasserstoffperoxid enthalten.

Der RDA-Wert: Wie stark schleift die Paste?

Der RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion) beschreibt, wie stark eine Zahnpasta das Zahnbein abträgt. Je höher der Wert, desto stärker der Abrieb. Für die tägliche Pflege ist ein niedriger RDA-Wert schonender – besonders bei empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen. Viele Hersteller geben den Wert nicht auf der Verpackung an; fragen Sie im Zweifel in Ihrer Zahnarztpraxis nach.

Worauf Sie beim Kauf achten

  • Fluorid: Eine Zahnpasta sollte Fluorid enthalten – das schützt vor Karies und ist wichtiger als jeder Weiß-Effekt.
  • Abrieb: Whitening-Pasten nur gelegentlich nutzen, im Alltag eine milde Paste.
  • Realistische Erwartungen: Kein Produkt aus der Drogerie macht dunkle Zähne strahlend weiß.
  • Tests lesen: Stiftung Warentest und Öko-Test prüfen Zahnpasten regelmäßig – auch auf Fluoridgehalt und Abrieb.

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Was wirklich aufhellt

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Ehrlicher Vergleich: Im Studio bestimmen wir die Zahnfarbe vor und nach dem Bleaching.

Wer seine Zähne sichtbar heller möchte, braucht einen Bleichwirkstoff. Beim Zahnarzt sind höhere Konzentrationen erlaubt, im Studio und zu Hause höchstens 0,1 % Wasserstoffperoxid. Alle Wege vergleichen wir in Zähne aufhellen & bleichen. Nach einem Bleaching reicht eine milde Zahnpasta mit Fluorid. Für die tägliche Pflege nach dem Bleaching finden Sie in unserem Shop außerdem die Zahnpasta BE YOU.

Quellen: Bundeszahnärztekammer · zm-online: Whitening-Zahnpasten im Test · Richtlinie 2011/84/EU

Häufige Fragen

Macht Whitening-Zahnpasta die Zähne weißer?

Sie kann oberflächliche Verfärbungen abschleifen, die Grundfarbe des Zahns verändert sie nicht. Ein Bleaching ersetzt sie nicht.

Ist Whitening-Zahnpasta schädlich?

Viele Whitening-Zahnpasten enthalten stärker abrasive Putzkörper. Die Bundeszahnärztekammer rät deshalb von regelmäßigem Gebrauch ab.

Welche Zahnpasta nach dem Bleaching?

Eine milde Zahnpasta mit Fluorid für die tägliche Pflege. Zusätzliches Schleifen ist nach dem Bleaching nicht nötig.

Wir erbringen keine zahnmedizinischen Leistungen. Unser Bleaching ist rein kosmetisch und richtet sich nach der EU-Richtlinie 2011/84/EU (≤ 0,1 % H₂O₂) und der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Dieser Ratgeber ersetzt keine zahnärztliche Beratung.

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