Zähne aufhellen oder bleichen – was ist der Unterschied?
Bleichen bedeutet: Ein Wirkstoff auf Peroxid-Basis dringt in den Zahn ein und spaltet Farbstoffe auf. Aufhellen ist der Oberbegriff – dazu gehört auch, Beläge und Verfärbungen mechanisch zu entfernen, etwa bei der professionellen Zahnreinigung oder mit Whitening-Zahnpasta. Wer seine Zähne wirklich heller als „sauber“ haben möchte, kommt um ein Bleaching nicht herum.
Was in Deutschland erlaubt ist
Seit der EU-Richtlinie 2011/84/EU gilt eine klare Grenze: Kosmetische und frei verkäufliche Zahnaufhellungsmittel dürfen höchstens 0,1 % Wasserstoffperoxid enthalten oder freisetzen. Mittel mit mehr als 0,1 % bis 6 % dürfen nur an Zahnärztinnen und Zahnärzte abgegeben werden. Deshalb unterscheiden sich Wirkung, Ablauf und Preis so stark.
Warum Zähne überhaupt dunkler werden
Die meisten Verfärbungen kommen von außen: Kaffee, Tee, Rotwein, Nikotin, Curry oder Beeren lagern Farbstoffe auf und in der Zahnoberfläche ein. Diese äußeren Verfärbungen lassen sich gut aufhellen. Schwieriger sind Verfärbungen von innen – etwa nach einer Wurzelbehandlung oder durch Medikamente. Hier ist die Zahnarztpraxis die richtige Adresse. Mehr dazu in unserem Ratgeber Warum Zähne gelb werden.
Was sich aufhellen lässt – und was nicht
- Natürliche, gesunde Zähne mit äußeren Verfärbungen: gute Voraussetzungen.
- Kronen, Veneers, Brücken und Füllungen hellen nicht auf. Liegen sie im sichtbaren Bereich, kann ein Farbunterschied entstehen.
- Abgestorbene, wurzelbehandelte Zähne lassen sich laut Bundeszahnärztekammer von außen nicht aufhellen.
- Karies, offene Zahnhälse oder Zahnfleischentzündungen sollten vorher zahnärztlich behandelt werden.
Wie hell können Ihre Zähne werden?
Wählen Sie im Zahnaufhellungs-Konfigurator Ihre heutige Zahnfarbe – wir zeigen Ihnen ein mögliches Ergebnis und das passende Paket.
Wie lange hält eine Zahnaufhellung?
Das hängt vor allem von Ihren Gewohnheiten ab. Die Bundeszahnärztekammer nennt mehrere Monate bis zu zwei Jahre, die Verbraucherzentrale im Idealfall mehrere Jahre – Zähne können aber auch schon nach Monaten wieder nachdunkeln. Nach einem kosmetischen Bleaching bei uns hält das Ergebnis bis zu sechs Monate. Wer viel Kaffee, Tee oder Rotwein trinkt oder raucht, sollte früher auffrischen. Tipps dafür finden Sie in Nach dem Bleaching: 7 Tipps.
Ist Zähne bleichen schädlich?
Die häufigste Nebenwirkung ist laut Bundeszahnärztekammer eine vorübergehende Überempfindlichkeit der Zähne. Bei starken Schmerzen sollte die Behandlung abgebrochen werden. Schwangeren und Stillenden wird vom Bleaching abgeraten. Riskant sind vor allem Do-it-yourself-Versuche: Die Verbraucherzentrale warnt vor Reizungen des Zahnfleischs. Ausführlich: Ist Bleaching schädlich?
Unsere Empfehlung
Für sichtbar hellere Zähne an einem Termin und ohne Zahnarztkosten ist ein kosmetisches Bleaching im Studio der unkomplizierteste Weg – vorausgesetzt, Ihre Zähne sind gesund. Möchten Sie die Grundfarbe Ihrer Zähne verändern, sprechen Sie mit Ihrer Zahnarztpraxis. Zu Hause halten Sie Ihr Ergebnis mit guter Pflege und einem Home-Kit frisch.
Wir erbringen keine zahnmedizinischen Leistungen. Unser Bleaching ist rein kosmetisch und richtet sich nach der EU-Richtlinie 2011/84/EU (≤ 0,1 % H₂O₂) und der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009.



